“Born in GDR” belegt 1. Platz im landesweiten Schulvideowettbewerb
Am vergangenen Freitag fand im Rahmen des 21. Neubrandenburger Jugendmedienfestes der 16. Landesweite Schulvideowettbewerb “Video macht Schule” statt.
Dort liefen fünf Produktionen im Wettbewerbsprogramm, welche am Institut für neue Medien in Kooperation mit Schülerinnen und Schülern Ihrer Einrichtung im Rahmen von schulischen Kontexten (z.B. im Fachunterricht Englisch, Spanisch, Geschichte) 2014 und 2015 entstanden sind.
Die Abiturientin Jenny Kretschmann (Klassenstufe 12) hat mit ihrem Film bei diesem Wettbewerb den ersten Platz belegt. Der Film “Born in GDR”, bei welchem sie das Konzept und Drehbuch entwickelt hat, Regie führte und die Hauptrolle verkörpert, entstand im vergangenen Schuljahr im Rahmen des Unterrichtsprogramms zum Thema “Fall der Mauer”. An diesem Film waren auch weitere Schülerinnen und Schüler des ISG in Nebenrollen beteiligt.
Aus der Laudatio der Fachjury:
“Mit einem bewegend und glaubhaft umgesetzten Zeitensprung beschäftigte sich die Protagonistin des Films mit der Frage: Was wäre gewesen, wenn ich in der DDR gelebt hätte?
Unterstützt durch Originalaufnahmen reflektiert sie über ihre mögliche Rolle in dem gescheiterten Staat. Bestechend durch seine schon fast professionelle Bildgestaltung und die schauspielerische Leistung seiner Hauptdarstellerin sind wir zu der Entscheidung gekommen, „Born in GDR“ der 11. Klasse des innerstädtischen Gymnasiums Rostock mit dem 1. Preis auszuzeichnen.”
Es ist ein gutes Zeichen, dass zunehmend Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Möglichkeiten des Mediums Film nutzen, um die Ausdrucksformen der Jugendlichen zu erweitern,eine komplexe, stark teamorientierte und nachhaltig nutzbare Projektoption unterstützen und dadurch den Unterricht mit attraktiven Angeboten bereichern.