Das Institut für neue Medien erhält 5.000 Euro aus dem Topf der OSPA-Stiftung zur Unterstützung medienpädagogischer Projektarbeit. Noch vor dem Jahreswechsel hatte das Gremium der OstseeSparkasse Rostock die Arbeit der gemeinnützigen Bildungsgesellschaft, die sich mit drei Vorhaben in der Kategorie „Kunst und Kultur“ beworben hatte, für förderungswürdig befunden und den Antrag bewilligt. Am Mittwochnachmittag um 16.30 Uhr erfolgte die offizielle Scheckübergabe in den Seminarräumen der Medienwerkstatt.

„Aus früherer Zusammenarbeit mit dem Institut für neue Medien anlässlich des FiSH-Festivals und des Bauvorhabens Frieda 23 wussten wir, dass die 5.000 Euro in guten Händen sein würden. Die Entscheidung war schnell getroffen“, erklärte Stiftungsvorstandsmitglied Katrin Stüdemann, die zur Scheckübergabe in die Borwinstraße gekommen war und dort die Trickfilm-AG und die Jungfilmemacher von New X-iT besuchte. Hier sehe man, wohin das Geld fließe, so die Vertriebsmanagerin nach dem Gespräch mit einem jungen Trickfilmer: in die Förderung der Kreativität von Kindern. „Davon träumen wir seit Langem“, freute sich Geschäftsführer Klaus Blaudzun über die Zuwendung. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch die OSPA-Stiftung.“ Die Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten durch HD-Kamera und mobilen Schnittplatz eröffne den Teilnehmern neue Konzeptansätze, auch in der Postproduktion. So könne man den Kindern und Jugendlichen technisches Equipment bieten, das dem daheim überlegen sei.

Seit 1997 fördert die OSPA-Stiftung Kultur-, Jugend- und Sportprojekte aus Rostock und dessen Landkreis, mehr als 1,4 Millionen Euro für über 500 Projekte wurden seitdem ausgezahlt. Das mit 5 Millionen Euro bezifferte Stiftungsvermögen kommt allein den Projekten zugute. Die Arbeit der Stiftung wird komplett aus den Zinsen bestritten, die durch die Anlage des Kapitals erwirtschaftet werden.